Good Night, and Good Luck.

Sendezeit: 20:15 - 21:45, 13.07.2020
Genre: Drama
  • Hörfilm, Sendung mit akustischer Bildbeschreibung
  • Untertitel für die Sendung verfügbar
  • 50% gefällt diese Sendung
  • Darsteller: George Clooney (Fred Friendly), Robert Downey Jr. (Joe Wershba), Jeff Daniels (Sig Mickelson), David Strathairn (Edward R. Murrow), Patricia Clarkson (Shirley Wershba), Frank Langella (William Paley), Ray Wise (Don Hollenbeck)
  • Drehbuch: George Clooney, Grant Heslov
  • Regie: George Clooney
  • Kamera: Robert Elswit
  • Musik: Jim Papoulis
  • Produzent: Grant Heslov
  • Andere Personen: Stephen Mirrione
Frankreich / Großbritannien / USA (2005) USA, 1953: Senator Joseph McCarthy inszeniert eine landesweite Hexenjagd gegen vermeintliche Kommunisten, klagt Unschuldige in Schauprozessen an und zerstört ganze Existenzen. Auch im Newsroom von CBS ist die Angst angekommen. Doch Fernsehmoderator Edward R. Murrow lässt sich nicht einschüchtern. Unter dem Motto "Fakten statt Mutmaßungen" berichtet er in seiner Sendung "See It Now" über den Piloten Milo Radulovich, der ohne triftigen Grund - und vor allem ohne Prozess - aus der Luftwaffe ausgeschlossen wurde. Damit bringt er nicht nur die Armee, sondern auch Werbekunden und die Chefetage gegen sich auf. Trotzdem bleiben er und seine Mitstreiter, angeführt von dem Produzenten Fred Friendly und dem Reporter Joe Wershba, standhaft. In der nächsten Sendung nehmen sie McCarthy selbst ins Visier. Der holt schnell zum Gegenschlag aus ...
Hintergrundinformationen: Mit seiner zweiten Regiearbeit liefert Hollywood-Star George Clooney ein packendes, stilistisch perfektes und hervorragend besetztes Drama ab, das nicht nur Reporterlegende Edward R. Murrow ein Denkmal setzt, sondern die Unentbehrlichkeit von unabhängigem Journalismus vor Augen führt. Der Film will nah an der Zeitgeschichte sein, weshalb die Dialoge auf Basis zahlreicher Archivdokumente entstanden. Auch werden Originaltöne verschiedener Akteure in der Affäre eingespielt. Während der Dreharbeiten waren Zeitzeugen des Skandals von 1953 anwesend, um sowohl die Authentizität der Atmosphäre als auch die Richtigkeit der Fakten zu überprüfen. Das - übrigens brillante - Schwarz-Weiß erinnert an die ersten Jahre des Schwarz-Weiß-Fernsehens. Der Film wurde für sechs Oscars nominiert und gewann 2005 auf dem Festival in Venedig die Auszeichnungen für das beste Drehbuch und den besten Hauptdarsteller sowie bei den Europäischen Filmpreisen die Auszeichnung für den besten internationalen Film. Regisseur George Clooney war in besonderem Maße inspiriert, einen Film über den Journalismus und einen legendären Fernsehmoderator zu realisieren: Sein Vater "Nick" Clooney ist ein ehemaliger Fernsehmoderator mit fast 30-jähriger Karriere, und Clooney selbst studierte Journalismus.