Deutschland (2012)
Nicht das bevorstehende Christfest versetzt Bürgermeister Wöller in Hochstimmung, sondern die Hoffnung auf einen schwer erwirtschafteten Geldsegen. Er hat nämlich seine klapprigen Gebrauchtwagen nach Nigeria verkauft. Mit einem satten Gewinn - glaubt er. Doch jetzt kommt Wöller dahinter, dass er einem gerissenen Betrüger auf den Leim gegangen ist: Gewinn - null, Kosten - viele. Und das ist noch nicht das Schlimmste, hat er doch, um diverse vermeintliche Gebühren und die Verschiffung der Autos zu bezahlen, in die Gemeindekasse von Kaltenthal gegriffen. Nun muss Wöller schnellstmöglich nach Afrika, um zu retten, was zu retten ist. Die Pläne seiner Lieblingsfeindin kommen ihm da sehr entgegen. Denn auch Schwester Hanna will nach Nigeria, allerdings aus uneigennützigen Motiven. Sie versucht der verzweifelten Kirsten Mabenga zu helfen, deren Mann, aus Mutlosigkeit und ohne eine Adresse zu hinterlassen, in seine Heimat Nigeria zurückgekehrt ist, nachdem er in Deutschland keine Arbeit gefunden hat. Hanna hofft bei der Suche auf die Hilfe von Schwester Lotte, die in Nigeria eine Schule aufbaut. Jedoch wird Lotte von eigenen Sorgen geplagt. Ihrer Mission droht die Schließung, weil der korrupte Bürgermeister Motavatu die gespendeten Gelder in seine eigene Tasche abzweigte. Für derartige Probleme ist Wöller der Spezialist: Mit seinen ganz eigenen Methoden jagt er Motavatu das Geld wieder ab. Allerdings handelt Wöller dabei weniger aus christlicher Motivation. Wird er auch hier erneut zur Kraft, die stets das Böse will und dennoch Gutes schafft?