Bulgarien / Deutschland / Frankreich (2018)
In der wilden Eislandschaft Jakutiens, im entlegenen Nordosten Sibiriens, leben Nanouk und seine Frau Sedna in einer alten Jurte. Sie gehören zu den wenigen, die sich noch der traditionellen Lebensweise der indigenen Völker der Arktis verpflichtet fühlen. Immer noch geht Nanouk jeden Tag auf die Jagd, obwohl es ihm jetzt im Alter zusehends an Geschick, Beweglichkeit und Schnelligkeit fehlt. Erschwerend kommt hinzu, dass die moderne Zivilisation und die Auswirkungen des Klimawandels näher rücken. Die letzten Wildtiere ziehen sich immer weiter zurück oder verschwinden gänzlich. Jedes Jahr setzt die Schnee- und Eisschmelze früher ein.
Einziger Kontakt zur Außenwelt für die beiden alten Jakuten ist Chena, der regelmäßig mit dem Schneemobil vorbeikommt. Er ist auch die letzte Verbindung zu ihrer Tochter Aga, die vor vielen Jahren im Streit mit dem Vater der heimischen Jurte den Rücken gekehrt und Arbeit in der Stadt gesucht hat. Als sich Sednas gesundheitlicher Zustand plötzlich verschlechtert, gesteht sie Nanouk, dass sie sich schon lange wünscht, er möge Frieden mit der Tochter schließen und sie zurückholen. Am nächsten Morgen macht sich der alte Mann auf den beschwerlichen Weg in jene andere Welt, wo er hofft, die verlorene Tochter wiederzufinden ...
Einziger Kontakt zur Außenwelt für die beiden alten Jakuten ist Chena, der regelmäßig mit dem Schneemobil vorbeikommt. Er ist auch die letzte Verbindung zu ihrer Tochter Aga, die vor vielen Jahren im Streit mit dem Vater der heimischen Jurte den Rücken gekehrt und Arbeit in der Stadt gesucht hat. Als sich Sednas gesundheitlicher Zustand plötzlich verschlechtert, gesteht sie Nanouk, dass sie sich schon lange wünscht, er möge Frieden mit der Tochter schließen und sie zurückholen. Am nächsten Morgen macht sich der alte Mann auf den beschwerlichen Weg in jene andere Welt, wo er hofft, die verlorene Tochter wiederzufinden ...