Mir nach, Canaillen!

Sendezeit: 10:05 - 11:50, 09.03.2025
Genre: Komödie
  • Hörfilm, Sendung mit akustischer Bildbeschreibung
  • Untertitel für die Sendung verfügbar
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  • Darsteller: Manfred Krug (Alexander), Monika Woytowicz (Ulrike von Übbenau), Fred Düren (Leutnant von Übbenau), Carola Braunbock (Baronin von Übbenau), Helga Göring (Großmutter im Hause Übbenau), Herwart Grosse (von Übbenau, Onkel des Leutnants), Norbert Christian (Richter), Marianne Wünscher (Alexanders Mutter), Walter Lendrich (Gerichtssekretär), Marion van de Kamp (Fürstin Denhoff), Erik S. Klein (König August der Starke), Helmut Schreiber (Finanzminister des Königs), Jutta Wachowiak (Mätresse des Königs)
  • Drehbuch: Ralf Kirsten, Manfred Krug
  • Regie: Ralf Kirsten
  • Kamera: Hans Heinrich
  • Musik: André Asriel
Deutsche Demokratische Republik (1964) Preußen, 1730. Leutnant von Übbenau macht sich auf ins Hannöversche, um Rekruten zu pressen. Sein König, kriegerisch veranlagt, braucht mächtig viele Kerls, "die er in die Pfanne hauen kann". Doch woher nehmen, ohne zu stehlen? Bald darauf trifft der Werbeleutnant auf einen Burschen von prächtigem Gardemaß, wie für des Königs Rock geschaffen, und es gehen ihm die Augen über vor Freude, dann aber vor Schmerz, als nicht er die Canaille, sondern diese ihn festsetzt.
Um der Schande zu entgehen, bleibt dem armen Leutnant lediglich der Ausweg, sich als der Erzeuger jenes Kuhhirten - pfui Teufel! - auszugeben. So kommt Alexander nicht nur zu einem Vater von adligem Geblüt und einem Beutel voller Dukaten, er gewinnt auch das Herz von dessen wohlgeratenem Töchterchen Ulrike und avanciert kurzzeitig zum Günstling August des Starken .
Hintergrundinformationen: "Mir nach, Canaillen!" war 1964 der erste und überaus erfolgreiche Mantel- und Degenfilm der DEFA. Gemeinsam mit Regisseur Ralf Kirsten und den Drehbuchautoren Joachim Kupsch und Ulrich Plenzdorf nahm sich der damals frisch gekürte Publikumsliebling Manfred Krug der Idee an, einen Abenteuerfilm á la "Fanfan, der Husar" zu erfinden. Die Babelsberger Filmfabrik scheute weder Kosten noch Mühen: Farbe, Breitwand, Vier-Kanal-Magnet-Ton und dazu eine Besetzung vom Feinsten, angeführt von Manfred Krug und Monika Woytowicz. Gedreht wurde u.a. in Quedlinburg sowie in und um Kromsdorf. Nach Motiven des Romans "Eine Sommerabenddreistigkeit" von Joachim Kupsch