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Helmut Lachenmann, geboren 1935 in Stuttgart, hat mit seiner "Musique Concrète Instrumentale" die zeitgenössische Musik der vergangenen 50 Jahre weltweit geprägt - mit einer einzigartigen "Geräuschmusik". Es geht ihm jedoch nicht um neue Klänge, sondern "... um ein immer wieder anders eingerichtetes Hören." Auf den Vorwurf, das sei doch keine Musik, was er da schreibe, entgegnet er entwaffnend: "Ja, wunderbar, keine Musik! Was ist es denn?" Der sehr persönliche Film von Autorin Wiebke Pöpel nähert sich dieser Musik auf ebenso sinnliche wie humorvolle Weise. Er lässt teilhaben an den Gedankenwelten dieses außergewöhnlichen Künstlers, an dem Abenteuer des kreativen Schaffens, an den Zweifeln und der Neugier. Die Dokumentation lebt nicht nur von der Vielfalt der Musik Lachenmanns, sondern auch von der entspannten, einnehmenden Persönlichkeit des Komponisten selbst, der den Zuschauer:innen mit seiner zugewandten Art und Selbstironie ans Herz wächst.
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