Deutschland (2026)
"Eine Generalüberholung unseres Sozialstaats", nichts weniger fordert Markus Söder. Um die kriselnde Wirtschaft anzukurbeln, drängt der CSU-Vorsitzende jetzt auf Reformen. So will er, dass wieder mehr gearbeitet wird: "Eine Stunde mehr würde uns allen helfen." Zuspruch kommt von Wirtschaftsvertretern, Widerspruch dagegen vom Koalitionspartner SPD: "46 Millionen Erwerbstätige - ein Rekord - tragen dieses Land jeden Tag. Wer da behauptet, wir müssten pauschal mehr arbeiten, ignoriert die Realität."
Auch das "Blaumachen" von Arbeitnehmern will der bayerische Ministerpräsident reduzieren. Deshalb soll die telefonische Krankschreibung, die während Corona eingeführt wurde, wieder abgeschafft und Karenztage wieder eingeführt werden - also keine Lohnfortzahlung mehr ab dem ersten Krankheitstag. Markus Söder gibt zwar zu, dass "manches wehtun wird", eine konsequente Reform des Sozialstaats müsse aber trotzdem schnell umgesetzt werden. Die Gewerkschaften halten dagegen: "Die Beschäftigten sind nicht das Problem, sie sind die Lösung: Sie arbeiten hart und sichern den Wohlstand." Der Industriestandort werde nicht durch mehr Arbeit gerettet, sondern durch Innovationen, Investitionen und gesunde Beschäftigte, die Arbeit und Freizeit vereinbaren können.
Wie viel Work-Life-Balance können wir uns leisten? Sind wir zu viel krank? Müssen wir uns alle wieder mehr anstrengen? Oder tragen die Arbeitnehmer nicht schon genug Lasten? Mehr arbeiten oder klüger wirtschaften - wie schaffen wir den Aufschwung?
Über diese und andere Fragen diskutieren bei "jetzt red i" Bürgerinnen und Bürger live in Nürnberg mit CSU-Generalsekretär Martin Huber und Holger Grießhammer, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion.
Auch das "Blaumachen" von Arbeitnehmern will der bayerische Ministerpräsident reduzieren. Deshalb soll die telefonische Krankschreibung, die während Corona eingeführt wurde, wieder abgeschafft und Karenztage wieder eingeführt werden - also keine Lohnfortzahlung mehr ab dem ersten Krankheitstag. Markus Söder gibt zwar zu, dass "manches wehtun wird", eine konsequente Reform des Sozialstaats müsse aber trotzdem schnell umgesetzt werden. Die Gewerkschaften halten dagegen: "Die Beschäftigten sind nicht das Problem, sie sind die Lösung: Sie arbeiten hart und sichern den Wohlstand." Der Industriestandort werde nicht durch mehr Arbeit gerettet, sondern durch Innovationen, Investitionen und gesunde Beschäftigte, die Arbeit und Freizeit vereinbaren können.
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