Als Fotografin für die European Pressphoto Agency und später Associated Press wurde Anja Niedringhaus zur Wegbereiterin in einem Beruf, in dem der Frauenanteil bis heute verschwindend gering ist. Den Begriff "Kriegsfotografin" lehnte sie für sich ab, richtete stattdessen ihren Blick auf die Folgen von Kriegen für die Menschen und suchte selbst im schlimmsten Grauen nach Inseln der Humanität. Hierfür wurde sie mit der höchsten journalistischen Auszeichnung, dem Pulitzerpreis, geehrt. Obwohl ihre Ermordung 2014 weltweit für Entsetzen sorgte, wurde sie von Ermittler:innen in Ost und West als Spontantat eines islamistischen Einzeltäters rasch ad acta gelegt. Der Film widerlegt diese Sichtweise und benennt die politischen und personellen Hintergründe. Sowohl das zeitlose Werk als auch der tragische Tod der damals 48-jährigen Anja Niedringhaus sind ein eindringlicher Appell für Frieden - der heute aktueller ist denn je.
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