Liberale Demokratien geraten unter Druck. Faschistoide Systeme etablieren sich. Moderatorin Alena Buyx diskutiert mit Ihren Gästen, was Wähler dazu bringt, die Freiheit abzuwählen.
Der Virus des Faschismus verbreitet sich schnell. Eine veränderte globale Weltordnung befördert Unsicherheit. Geringerer Wohlstand schürt Unzufriedenheit mit dem Etablierten. Autoritäre Systeme versprechen dagegen klare Ordnung und Besserung der Verhältnisse.
Aktuelle Untersuchungen zur Krise westlicher Demokratien zeigen: Viele Menschen werden von Frustration und Wut getrieben. Der Eindruck, mit ihren Bedürfnissen von der politischen Führung nicht gehört zu werden, lässt bei vielen Bürgerinnen und Bürgern das Gefühl politischer Ohnmacht entstehen. Dazu kommt, dass demokratische Entscheidungsprozesse oft als kompliziert und zu weit entfernt vom eigenen Alltag wahrgenommen werden.
Der ideale Nährboden für Populisten und autoritär faschistische Bewegungen. Aber die Geschichte zeigt: Autoritäre faschistische Regime halten ihre Heilsversprechen nicht. Am Ende stehen die Auflösung aller Rechtstaatlichkeit, der Verlust der Freiheit und die Missachtung der Menschenrechte. Wie ist es möglich, dass sich auf dem Boden demokratischer Verfassungen faschistische Strukturen etablieren und demokratische Instrumente missbraucht werden, um autoritäre Systeme zu schaffen? Warum scheint die Demokratie so anfällig für Zerstörung zu sein? Welche Rolle spielen dabei Bildung und Medien? Wie lässt sich die Resilienz der Demokratie stärken und der Erfolg der Populisten stoppen? Darüber diskutiert Alena Buyx im "NANO Talk" mit ihren Gästen.
Gästeliste:
Prof. Dr. Rainer Mühlhoff ist Professor für Ethik der Künstlichen Intelligenz am Institut für Kognitionswissenschaft und am philosophischen Institut der Universität Osnabrück. Der studierte Philosoph und Mathematiker hat sich schon früh mit Informatik beschäftigt und Berufserfahrung als Softwareentwickler gesammelt. Heute warnt er vor faschistischen Kräften in den USA die mit Hilfe von KI und Datenanalyse die Demokratie abschaffen wollen.
Prof. Dr. Oliver Nachtwey ist Professor für Gesellschaftswissenschaften an der Uni Basel. Nachtwey arbeitet zu gesellschaftlichen Modernisierungs- und Individualisierungsprozessen sowie zum Wandel der Arbeit. Und er forscht über die Entwicklung sozialer Konflikte, Digitalisierung und dem neuen Autoritarismus.
Prof. Dr. Sven Reichardt ist Professor für Zeitgeschichte an der Universität Konstanz. Er arbeitet zur Geschichte des globalen Faschismus, zu sozialen Bewegungen und zur Zivilgesellschaft in Europa und den USA, zur globalen Geschichte von Krieg, Bürgerkrieg und Terrorismus sowie zur Umweltgeschichte mit den Schwerpunkten Ökologie von Kriegen, nachhaltiger Tourismus und Umweltwissen in den 1970er-Jahren.
Der Virus des Faschismus verbreitet sich schnell. Eine veränderte globale Weltordnung befördert Unsicherheit. Geringerer Wohlstand schürt Unzufriedenheit mit dem Etablierten. Autoritäre Systeme versprechen dagegen klare Ordnung und Besserung der Verhältnisse.
Aktuelle Untersuchungen zur Krise westlicher Demokratien zeigen: Viele Menschen werden von Frustration und Wut getrieben. Der Eindruck, mit ihren Bedürfnissen von der politischen Führung nicht gehört zu werden, lässt bei vielen Bürgerinnen und Bürgern das Gefühl politischer Ohnmacht entstehen. Dazu kommt, dass demokratische Entscheidungsprozesse oft als kompliziert und zu weit entfernt vom eigenen Alltag wahrgenommen werden.
Der ideale Nährboden für Populisten und autoritär faschistische Bewegungen. Aber die Geschichte zeigt: Autoritäre faschistische Regime halten ihre Heilsversprechen nicht. Am Ende stehen die Auflösung aller Rechtstaatlichkeit, der Verlust der Freiheit und die Missachtung der Menschenrechte. Wie ist es möglich, dass sich auf dem Boden demokratischer Verfassungen faschistische Strukturen etablieren und demokratische Instrumente missbraucht werden, um autoritäre Systeme zu schaffen? Warum scheint die Demokratie so anfällig für Zerstörung zu sein? Welche Rolle spielen dabei Bildung und Medien? Wie lässt sich die Resilienz der Demokratie stärken und der Erfolg der Populisten stoppen? Darüber diskutiert Alena Buyx im "NANO Talk" mit ihren Gästen.
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Prof. Dr. Rainer Mühlhoff ist Professor für Ethik der Künstlichen Intelligenz am Institut für Kognitionswissenschaft und am philosophischen Institut der Universität Osnabrück. Der studierte Philosoph und Mathematiker hat sich schon früh mit Informatik beschäftigt und Berufserfahrung als Softwareentwickler gesammelt. Heute warnt er vor faschistischen Kräften in den USA die mit Hilfe von KI und Datenanalyse die Demokratie abschaffen wollen.
Prof. Dr. Oliver Nachtwey ist Professor für Gesellschaftswissenschaften an der Uni Basel. Nachtwey arbeitet zu gesellschaftlichen Modernisierungs- und Individualisierungsprozessen sowie zum Wandel der Arbeit. Und er forscht über die Entwicklung sozialer Konflikte, Digitalisierung und dem neuen Autoritarismus.
Prof. Dr. Sven Reichardt ist Professor für Zeitgeschichte an der Universität Konstanz. Er arbeitet zur Geschichte des globalen Faschismus, zu sozialen Bewegungen und zur Zivilgesellschaft in Europa und den USA, zur globalen Geschichte von Krieg, Bürgerkrieg und Terrorismus sowie zur Umweltgeschichte mit den Schwerpunkten Ökologie von Kriegen, nachhaltiger Tourismus und Umweltwissen in den 1970er-Jahren.
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