D (2013)
Die Frauen und Männer der Boddenboot-Szene in Mecklenburg-Vorpommern sind Enthusiasten. Sie lieben die Natur ihrer Heimat und setzen sich unter anderem für den Erhalt der traditionellen Zeesboote ein.
Uwe Grünberg arbeitet über Kopf am Rumpf seiner "Fortuna" - einem Zeesboot. Er wollte schon seit den neunziger Jahren ein eigenes - seit 2013 hat er endlich eins. Eine ganze Stange Geld hat er schon in das marode Schiff investiert und wieder eine Schönheit daraus gemacht. Auf der Werft von Nils Rammin in Barth - dem Eldorado der Zeesbootszene in Mecklenburg-Vorpommern.
Draußen im Barther Bodden stehen Horst und André Grählert in grünen Gummiklamotten auf ihrem Zeesboot. Für Vater und Sohn ist das 100 Jahre alte Segelschiff kein Hobby. Sie sind Fischer und normalerweise mit einem kleinen Dieselkutter unterwegs. Aber die beiden haben eine Sondergenehmigung vom Nationalparkamt: Sie dürfen als Einzige weit und breit mit der Zeese fischen, dem traditionellen Treibnetz der Boddenfischer.
In Prerow auf dem Darß wird Jens Lochmann wieder einmal gebraucht. Antje Hückstädt, Chefin des Darß-Museums, hat auf ihrem Grundstück einen Schiffsbauplatz eingerichtet. Hier können Interessierte selbst alte Boddenboote reparieren. Netzboote, Heuer, Polten liegen hier, die traditionellen Boote der Boddenfischer. Jens Lochmann gibt hier Bootsbaukurse für Urlauber.
Lebendige Geschichte, eine Idee von Antje Hückstädt. Sie war es auch, die die Zeesboot-Traditionspflege bei der UNESCO zwecks Aufnahme als immaterielles Kulturerbe angemeldet hat. Der positive Bescheid kam Ende 2018: Die Bewahrung und Nutzung der Zeesboote in der Mecklenburg-Vorpommerschen Boddenlandschaft wird in der UNESCO-Liste geführt und als schützenswert eingestuft.
Uwe Grünberg arbeitet über Kopf am Rumpf seiner "Fortuna" - einem Zeesboot. Er wollte schon seit den neunziger Jahren ein eigenes - seit 2013 hat er endlich eins. Eine ganze Stange Geld hat er schon in das marode Schiff investiert und wieder eine Schönheit daraus gemacht. Auf der Werft von Nils Rammin in Barth - dem Eldorado der Zeesbootszene in Mecklenburg-Vorpommern.
Draußen im Barther Bodden stehen Horst und André Grählert in grünen Gummiklamotten auf ihrem Zeesboot. Für Vater und Sohn ist das 100 Jahre alte Segelschiff kein Hobby. Sie sind Fischer und normalerweise mit einem kleinen Dieselkutter unterwegs. Aber die beiden haben eine Sondergenehmigung vom Nationalparkamt: Sie dürfen als Einzige weit und breit mit der Zeese fischen, dem traditionellen Treibnetz der Boddenfischer.
In Prerow auf dem Darß wird Jens Lochmann wieder einmal gebraucht. Antje Hückstädt, Chefin des Darß-Museums, hat auf ihrem Grundstück einen Schiffsbauplatz eingerichtet. Hier können Interessierte selbst alte Boddenboote reparieren. Netzboote, Heuer, Polten liegen hier, die traditionellen Boote der Boddenfischer. Jens Lochmann gibt hier Bootsbaukurse für Urlauber.
Lebendige Geschichte, eine Idee von Antje Hückstädt. Sie war es auch, die die Zeesboot-Traditionspflege bei der UNESCO zwecks Aufnahme als immaterielles Kulturerbe angemeldet hat. Der positive Bescheid kam Ende 2018: Die Bewahrung und Nutzung der Zeesboote in der Mecklenburg-Vorpommerschen Boddenlandschaft wird in der UNESCO-Liste geführt und als schützenswert eingestuft.
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