Die zweigeteilte Frau

Sendezeit: 20:15 - 22:05, 02.02.2022
Genre: Thriller
  • Darsteller: Ludivine Sagnier (Gabrielle Aurore Deneige), Benoît Magimel (Paul André Claude Gaudens), François Berléand (Charles Saint-Denis), Mathilda May (Capucine Jamet), Caroline Silhol (Geneviève Gaudens), Marie Bunel (Marie Deneige), Valeria Cavalli (Dona Saint-Denis)
  • Drehbuch: Cécile Maistre, Claude Chabrol
  • Regie: Claude Chabrol
  • Kamera: Eduardo Serra
  • Musik: Matthieu Chabrol
  • Produzent: Patrick Godeau
  • Andere Personen: Monique Fardoulis
Deutschland / Frankreich (2006) Gabrielle hat es geschafft: Bei einem lokalen Fernsehsender gelingt ihr der Aufstieg von der schönen Wetterfee zur erfolgreichen Moderatorin. Und auch in ihrem Liebesleben tun sich neue Möglichkeiten auf. Bei einer Signierstunde lernt sie den Erfolgsschriftsteller Charles Saint-Denis sowie den attraktiven Millionärssohn Paul kennen. Gabrielle fühlt sich vor allem zu dem 30 Jahre älteren Charles hingezogen und beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit dem verheirateten Mann. Doch schnell wird klar, dass Gabrielle deutlich mehr für den Frauenhelden empfindet. Sie gesteht ihm ihre Liebe und erwartet, dass er seine Ehefrau verlässt. Doch Charles hält an seiner Ehe fest und bricht den Kontakt zu Gabrielle ab.
Als Gabrielle daraufhin in eine tiefe Depression stürzt, nutzt Paul die Gunst der Stunde. Die beiden beginnen eine Beziehung und heiraten wenig später. Doch die Ehe des jungen Paares steht unter keinem guten Stern: Während Pauls Familie keinen Hehl daraus macht, dass sie nichts von der überstürzten Verbindung hält, kann Gabrielle ihren Charles nicht vergessen. Paul merkt das schnell und verfällt zunehmend seiner krankhaften Eifersucht.
Als Charles von der Heirat erfährt und Gabrielle erneut kontaktiert, nimmt das Drama seinen Lauf. Die Rivalität zwischen den Männern nimmt immer größere Ausmaße an - und Gabrielle gerät zwischen die Fronten.
Hintergrundinformationen: Ein Film über das gar nicht so perfekte Leben der erfolgreichen Oberschicht - über Manipulation, Heuchelei, Wahnsinn und die große Liebe. Mit Ludivine Sagnier, Benoît Magimel und François Berléand in den Hauptrollen. Der französische Regisseur Claude Chabrol ("Die Enttäuschten", 1958; "Eine Frauensache", 1988; "Biester", 1995) wurde für diesen Film von einem realen Fall inspiriert: dem im Jahr 1906 ermordeten New Yorker Architekten Stanford White und seiner Verbindung zu der Tänzerin Evelyn Nesbit. Der berühmte Mordfall diente auch als Inspiration für weitere Filme wie Richard Fleischers "The Girl in the Red Velvet Swing" (1955) oder Milos Formans "Ragtime" (1981). "Die zweigeteilte Frau" wurde 2007 in Italien bei den Filmfestspielen in Venedig sowie 2008 in Kroatien beim Filmfestival in Pula prämiert.